Punktspende aus Braunschweig am Sonntag?

In Braunschweig gibt es einen geheimnisvollen Spender, der bedürftigen Organisationen Umschläge mit Geld zukommen lässt. Vielleicht überträgt sich diese karitative Neigung ja auch auf den Fußball und die Eintracht lässt am Sonntag, 29. April drei Punkte in Bochum. Anstoß ist um 13.30 Uhr.

Mittwoch, 17.30 Uhr auswärts in Aachen

Englische Woche, auch mal für den VfL. Am Mittwoch, 11. April muss der VfL in Aachen ran. Der Tabellenletzte steht kurz davor, wieder in die Drittklassigkeit abzurutschen, wo sie quasi die ganzen 90er Jahre verbrachten. Sollte der VfL gewinnen, wären es für  die Alemannia acht Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Für den VfL wäre es wohl die Rettung vor dem freien Fall. Anstoß ist schwachsinnigerweise um 17.30 Uhr.

 

Ostersonntag 13.30 Uhr gegen den Karlsruher SC

Auch der KSC hat mal bessere Zeiten erlebt. Vor zwanzig Jahren zum Beispiel. Nun spielt er gegen Abstieg in die Dritte Liga. Und der VfL muss aufpassen, nicht noch mit in den Abstiegsstrudel zu geraten. Also müssen Punkte gegen den KSC her. Sonntag, 8. April. 13.30 Uhr. Im Ruhrstadion und der Berliner Jägerklause.

 

Freitag 18 Uhr gegen die „Schanzer“ aus Ingolstadt

„Meister werden das ist unser Ziel. Die Fairness ist das Herz in unserem Spiel. Einer für alle und alle für einen. So wird es immer sein. FC Ingolstadt Du bis die Nummer eins“. Meister, aha. Zumindest ist die „Hardrock“-Band Bonfire Anwärter auf den Meistertitel für den schlechtesten oder auch anmaßenden Fanhymnentext. Bonfire kommt aus Ingolstadt, so wie unser nächster Gegner. Im Hinspiel gelang es dem VfL, einen 1:3-Rückstand noch in einem 5:3-Sieg umzubiegen. Freitag, 23. März, 18 Uhr. Im Ruhrstadion und der Jägerklause.

Stellungnahme des Fanclubs „Bochumer Botschaft“ zur Diskussion um das öffentliche Sponsoring für den VfL Bochum

Vor einigen Wochen war der Bochumer Lokalpresse zu entnehmen, dass auf Diskussionsplattformen der Stadt Bochum gefordert wird, das Sponsoring öffentlicher Unternehmen für den VfL Bochum einzustellen. Nun wurde im Umfeld des Vereins ein Aufruf gestartet, der die Oberbürgermeisterin sowie die Bochumer Bürger/innen auffordert, diesen Forderungen nicht nachzugeben. Die Fanclubs des VfL wurden gebeten, diesen Aufruf zu unterstützen. Als in Berlin ansässiger Fanclub können wir diesen Aufruf nicht unterzeichnen, weil wir es unredlich fänden, als in Berlin lebende Bürger/innen über Fragen zu befinden, die ausschließlich in der Souveränität der Bochumer Bürger/innen liegen. Es ist nun einmal „Bochumer Geld“, über das hier gestritten wird.

 

Aber wir wollen uns auch nicht meinungslos aus der Affäre ziehen, sondern ein vielleicht nicht ganz unwichtiges Argument beisteuern. Als Bürger/innen Berlins müssen wir es erdulden, dass das Land Berlin, öffentliche Berliner Unternehmen oder in andere Berlin ansässige öffentliche Unternehmen und Institutionen die Bundesligavereine Berlins unterstützen. Hertha BSC hat mit der Deutschen Bahn (und einer Unterstützung von 5,5 Mio. Euro in der letzten Saison in direkter Konkurrenz zum VfL) einen potenten öffentlichen Hauptsponsor. Zudem wurde in der Krisensaison 2009/10 Hertha BSC die Miete für das Olympiastadion gestundet, wobei bereits der öffentlich finanzierte Umbau mal locker 242 Mio. Euro gekostet hat. Auf der Sponsorenliste der Hertha findet sich zudem die Bundeswehr. Auch der 1. FC Union Berlin will sein Stadion weiter modernisieren. Für die Haupttribüne schießt das Land Berlin 3 Mio. Euro zu, die DKB-Bank angeblich 6 Mio. Euro. Diese Bank wiederum gehört der Bayern LB, auch ein öffentliches Unternehmen. Und auf der Liste der Premium-Sponsoren von Union Berlin stehen u.a. die Berliner Stadtreinigung, die Messe Berlin und die Berliner Flughäfen, alles keine privatwirtschaftlichen Unternehmungen.

 

Man könnte das alles auch für andere Städte durchspielen und dies als öffentliches „Wettrüsten“ ansehen. Natürlich ist der Profifussball eine Branche, der öffentlicher Unterstützung nicht zwingend bedarf. Letztlich muss sich aber jede Stadt, die Heimat eines Proficlubs ist (und davon auch wirtschaftlich profitiert) die Frage stellen, ob sie sich im Alleingang dieser Logik entziehen kann. Der VfL hat derzeit schon einige sportliche und wirtschaftliche Probleme. Dass er diese nicht lösen kann, wenn sich die Stadt Bochum einseitig der öffentlichen Unterstützung entzieht, liegt auf der Hand. Freuen würde das in erster Linie die Städte und Vereine, die an ihrer Zusammenarbeit festhielten. Wir zumindest vermuten, weiter für Hertha und Union „zahlen“ zu müssen.

 

Jörg Deml, Sven Jansen, Benjamin Mikfeld, Julia Möller

(für den Vorstand des VfL-Fanclub „Bochumer Botschaft“)

Freitag, 9. März – Auswärts in Paderborn

Am kommenden Freitag darf (muss?) der VfL zum aktuellen Überraschungsteam der Zweiten Liga in die „Energieteam Arena“. Auch wenn das stark nach Cottbus klingt; der VfL spielt beim SC Paderborn, dem aktuellen Tabellendritten. Kann der VfL die 0:4-Schlappe aus dem Hinspiel wieder gutmachen? Wir werden es sehen: Freitag, 9. März, Anstoß ist um 18 Uhr.