Archiv der Kategorie: Das nächste Spiel

Samstag zuhause gegen Holstein Kiel

Wieder hat der VfL ein gutes Spiel gemacht und endlich hat er sich diesmal mit drei Punkten belohnt. Insbesondere in Hinblick auf die Tabelle ein enorm wichtiger Sieg, nachdem die Konkurrenz am Wochenende fast ausnahmslos dreifach gepunktet hatte. So langsam ist die Handschrift des neuen Trainers erkennbar. Als erster Trainer der Saison setzt er auf Kontinuität was Startaufstellung und System angeht. Wurde von seinen Vorgängern munter durchgewechselt, vetraut Robin Dutt auf einen vor allem erfahreren Spielerkreis. Mit durchschnittlich 29,37 Jahren stand in Ingolstadt die älteste VfL-Zweitligamannschaft seit dem letzten Abstieg auf dem Spielfeld.

Doch das positive Ergebnis in Ingolstadt ist kein Grund sich auszuruhen. Zu eng geht es weiterhin im Tabellenkeller zu. Gut möglich, dass in dieser Saison 40 Punkte nicht zum Klassenerhalt reichen werden. Als nächstes steht für die Bochumer ein Heimspiel auf dem Programm. Der aktuelle Tabellendritte Holstein Kiel ist am Samstag zu Gast an der Castroper Straße. Nach einem fulminanten Saisonstart stotterte der Motor der Kieler etwas. Das 5:0 gegen den MSV Duisburg war der erste Sieg nach 11 erfolglosen Spielen.

Samstag, 10.03.2018: VfL Bochum – Holstein Kiel, 13:00 Uhr, Junction Café

Montag auswärts in Ingolstadt

Wieder gut gespielt, wieder viele Standardsituationen, wieder keine Torgefahr. Es ist zum Mäuse melken. Wir sind dem aktuellen Tabellenführer der 2. Liga 80 Minuten klar überlegen, schaffen es aber nicht im Sechzehnmeterraum gefährliche Situationen zu kreieren. Schlechte Flanken aus dem Halbfeld, Fehlpässe oder maximal harmlose Torschüsse. Viel mehr hat der VfL aktuell vor dem gegnerischen Tor nicht zu bieten.

Das nächste Spiel führt die Bochumer am Montagabend in den Süden der Republik. Gastgeber ist Bundesliga-Absteiger Ingolstadt. Die Schanzer rangieren nach einer bislang durchwachsenen Saison mit 33 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz. Wie ausgeglichen die Liga dieses Jahr ist, zeigt die Tatsache, dass Ingolstadt nur 4 Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Holstein Kiel hat. Aktuell kann die halbe Liga noch in den Aufstiegskampf eingreifen. Der VfL ist hiervon deutlich entfernt. Einzig die bessere Tordifferenz hält uns zurzeit noch auf Platz 15.

Montag, 05.03.2018, 20:30 Uhr: FC Ingolstadt – VfL Bochum, Junction Café

Sonntag daheim gegen Nürnberg

War das bitter. Nach einem guten Auftritt in Heidenheim musste der VfL durch ein nicht gegebenes reguläres Tor und die bekannte Abschlussschwäche wieder einmal mit null Punkten die Heimreise antreten. Durch die weiteren Ergebnisse des Wochenendes und den Sieg des FCK im Nachholspiel unter der Woche sind die Teams am Tabellenende noch näher zusammengerückt. Nur noch zwei Zähler trennen den VfL vom Relegationsrang, nur vier Punkte von einem direkten Abstiegsplatz.

Die nächste Chance auf einen dreifachen Punktgewinn haben die Bochumer am Sonntag. Zum nächsten Heimspiel reist der Club aus Nürnberg an die Castroper Straße. Der seit zehn Spieltagen ungeschlagene Tabellenführer hat bereits neun Punkte Abstand auf Rang 4. Beim VfL dürfte Trainer Robin Dutt wenig Anlass zum Tauschen haben. Lediglich Robert Tesche könnte durch Vitaly Janelt oder Stefano Celozzi ersetzt werden.

 

Sonntag, 25.02.2018, 13:30 Uhr, VfL Bochum – 1. FC Nürnberg, Junction Café 

Freitag auswärts bei Schnatti

JA, JA und nochmals JA! War das ein wichtiger Sieg am vergangenen Freitag. Für die Tabelle, für die Mannschaft und vor allem für die gebeutelte Seele des gemeinen VfL Fans. Das Spiel der Manschaft war zu Beginn nicht wirklich besser, aber man hat nach dem Ausgleich deutlich sehen können, was ein echter Heimvorteil so alles bewirken kann. Die Fans haben den Ball förmlich ins Tor geschrien. So soll es sein 🙂

In dieser Woche wurde neben dem neuen Trainer Robin Dutt auch der Nachfolger von Wilken Engelbracht vorgestellt. Ilja Kanzig ist ab sofort neuer Finanzvorstand und Sprecher des Vorstands. Ob der Wechsel von einem gebürtigen Bochumer, der entgegen rein wirtschaftlicher Interessen den Vertrag mit der Fiege -Brauerei verlängert hat, hin zu einem Befürworter der 50+1 Regel positiv zu beurteilen ist, darf zumindest bezweifelt werden…

Das erste Spiel unter dem neuen (mittlerweile vierten) Trainer führt die Bochumer nach Heidenheim. Der FC hat sich nach mäßigem Saisonstart zuletzt vor allem zu Hause stabilisiert. Die letzten fünf Heimspiele konnten allesamt gewonnen werden. Auf der rechten Außenbahn ist das Heidenheimer Urgestein Marc Schnatterer gesetzt. Im Angriff könnte „VfL-Schreck“ John Verhoek zum Einsatz kommen. Der VfL hat die Möglichkeit mit einem Sieg in der Tabelle an den Heidenheimern vorbei zu ziehen. 

Freitag, 16.03.2018: 1. FC Heidenheim – VfL Bochum, 18:30 Uhr, Junction Café

Nach dem Doppelrauswurf: Freitag gegen Darmstadt

Verlieren wir besser nicht so viel Worte, wie der VfL aktuell Punkte. Nach vier Niederlagen in Folge ist der VfL Bochum 1848 Schlusslicht der Rückrundentabelle und befindet sich auch in der Gesamtschau ordentlich fett im Abstiegskampf. In den letzten Tagen überschlugen sich dann wieder einmal die Ereignisse. Sportvorstand Christian Hochstätter und Trainer Jens Rasiejewski mussten gehen. Es übernehmen Sebastian Schindzielorz und (vorerst) Heiko Butscher. Es ist zu hoffen, dass dies die Wende bringt beim bevorstehenden Heimspiel gegen Darmstadt 98,  einem Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt.

Freitag, 09.02.2018, 18:30 Uhr, VfL Bochum – SV Darmstadt 98, Junction Café 

 

Sonntag in Dresden

Besser als Patrick Fabian kurz nach Abpfiff kann man es nicht auf den Punkt bringen.

„Was soll man noch großartig zu diesem Spiel sagen. Es ist ein Spiegelbild der aktuellen Situation. Ich denke, wir haben die Möglichkeiten, ein Tor zu schießen. Dann fangen wir uns so einen Freistoß und verlieren mit 0:1. Das ist sehr schade und leider ein Sinnbild. Eines ist auch ganz klar: Wir müssen uns bewusst sein, wo wir gerade stehen.

Und ich meine damit nicht nur die Tabellenposition. Das werden ganz, ganz harte Wochen. Wenn wir insgesamt als Gesamtverein weiter so auftreten, wird es dieses Jahr schwer. Die 2. Bundesliga ist sehr, sehr eng, besteht aus vielen 50:50-Spielen. Und da wird eher der Verein gewinnen, der ein ruhiges Umfeld hat und solide arbeiten kann.

Letztendlich sind es wir Spieler da draußen, die die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Aber ich kann euch versichern, dass das Ganze, was hier passiert, nicht einfach so auszublenden ist. Auch nicht für die einzelnen Spieler – besonders für die, die schon länger im Verein sind, hier verwurzelt sind.

Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Das Ganze wird gefühlt auf dem Rücken der Mannschaft ausgetragen. Wem soll ich heute einen Vorwurf machen? Wir haben alles reingelegt, müssen sicher die ein oder andere Chance verwerten. Aber das ganze Theater hier, egal wo, ich möchte das auch gar nicht bewerten, wer im Recht oder Unrecht ist, Fakt ist: So wird es sehr schwer.

Wir können nicht auf jeder Ebene Probleme haben, auf jeder Ebene Unstimmigkeiten haben: Im Aufsichtsrat, im Vorstand oder bei den Fans. Es geht nicht mehr! Jedem muss bewusst sein, dass es nicht mehr um Einzelne geht, sondern um den VfL Bochum.

Wenn wir am Ende absteigen, hat der ganze Verein nichts davon. Und da interessiert es mich einen Scheißdreck, wer vor einem Spiel beim Frühstück da war oder nicht. Es geht darum, die Mannschaft aufzubauen und die Kräfte so zu bündeln, dass wir in den nächsten Spielen genügend Punkte holen. Wir haben 23 und brauchen noch mindestens 17 Punkte, das wird schwer genug. Jetzt kommt Dresden und dann mit Darmstadt das nächste Drecksspiel. Wenn wir uns gegenseitig auseinanderdividieren, haben wir keine Chance.“

Sonntag, 04.02.2018, 13:30 Uhr, SG Dynamo Dresden – VfL Bochum, Junction Café 

 

Dienstag gegen den MSV

Das war wohl die ereignisreichste Winterpause in der Geschichte des VfL. Nach der vermeidbaren Niederlage beim FC St. Pauli treten nur wenige Tage später Frank Goosen und Matthias Knälmann aus dem Aufsichtsrat zurück. Zudem verkündete Finanzvorstand Wilken Engelbracht seinen Abschied zum Saisonende an. Was folgte ist bekannt: zwei Petitionen mit dem Ziel der Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, wenig Kommunikation und morgen wohl der Wechsel von Felix Bastians in die „Chinese Super League“. 

Aber kommen wir endlich mal wieder zu sportlichen Themen. Zum Auftakt der englischen Zweitligawoche empfängt der VfL die Zebras aus Duisburg. Nur zwei Positionen sind fraglich. Im Tor muss sich Jens Rasiejewski zwischen Manuel Riemann und Felix Dornebusch entscheiden: Die Position vor der Abwehr wird je nach Ausrichtung entweder Vitaly Janelt oder Thomas Eisfeld übernehmen. Ein Sieg wäre bei nur vier Punkten Abstand auf Platz 16 Gold wert und würde den VfL wieder in ruhigere Fahrwasser lenken.

Dienstag, 23.01.2018, 18:30 Uhr: VfL Bochum – MSV Duisburg, Junction Café

Samstag in Regensburg

Eine sehr lange Zeit ist es uns nicht mehr gelungen, einen Trainer zu feuern. Also nicht den eigenen, sondern den des Gegners. Nachdem der VfL gegen Union Berlin wieder einmal früh in Rückstand geriet, glaubte auch niemand mehr an einen Sieg. Doch nach einer endlich mal druckvollen zweiten Halbzeit konnte sich der unser Club – wie es fußballneudeutsch so oft heißt – mit einem 2:1 für seine Leistung „belohnen“. In der Heimtabelle stehen wir nun sogar auf Platz 5. So musste Bochum nicht in den Keller und Keller muss raus aus Berlin. Schon spekulieren einige, dass Jens R. vielleicht zur Winterpause durch Jens K. ersetzt werden könnte. 

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Det jeht do ja nich – Sonntag gegen Union Berlin

Auch mit einer diesmal etwas weniger experimentellen Aufstellung kam der VfL in Aue nicht über ein 1:1 hinaus. Dabei musste er, wie kicker.de erkannte, schon im sechsten Pflichtspiel einen frühen Gegentreffer kassieren, darunter sogar viermal exakt in Minute 7. Das Gute ist: Der VfL hat nun seit vier Spielen nicht mehr verloren und in diesen Spielen nur zwei Tore kassiert. Das Schlechte ist: Hilft alles nix. Dennoch sind wir nur noch ein einziges Tor vom Relegationsplatz entfernt. In Richtung Dritte Liga wohlgemerkt.

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Sonntag im Erzgebirge

Grauseliger Kick Teil 2. Die Partie gegen Greuther Fürth war die schlechte Fortsetzung eines ähnlich grottigen Kicks. Und wieder stellte man sich am Ende die Frage: Wie zur Hölle kann man gegen solch einen Gegner nicht gewinnen? Auch wenn nach außen bisher nicht allzu viel durchdrang, folgende Infos gibt es: Montag nach dem Spiel saß der Aufsichtsrat des Vereins zur aktuellen Situation zusammen. Es soll wohl unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die Arbeit von Christian Hochstätter geben. Insbesondere Martin Kree stärkt ihm weiterhin den Rücken… Eine Patentlösung für die Krise haben auch wir nicht. Nur eines steht fest. Die Situation ist ganz schön verfahren. Der Riss zwischen Mannschaft und sportlicher Leitung (Trainer/Sportvorstand) offensichtlich. Ob dieser noch einmal zu kitten ist, muss das höchste Vereinsgremium entscheiden.

Sonntag im Erzgebirge

Unterdessen wird weiterhin Fußball  gespielt. Diesen Sonntag tritt der VfL bei Erzgebirge Aue an. Hier sind mittlerweile sieben Akteure mit VfL-Vergangenheit unterwegs. Dominik Wydra, Malcom „Kalkutta“ Cacutalua, Moise Ngwisani, Sören Bertram, Christian Tiffert, Michael Maria und Cebio Soukou tragen das lila-weiße Dress. Eine genaue Analyse des Gegners verbietet sich. Der VfL sollte zunächst auf sich schauen. Positiv stimmt, dass das zuletzt starke Duo Kevin Stöger/Robbie Kruse wohl wieder von Beginn an spielen wird. Ob Manuel Riemann für Hinterseer stürmen und Celozzi im Tor starten wird, entscheidet sich erst kurz vor Anpfiff 😉

 

Sonntag, 26.11.2017, 13:30, Erzgebirge Aue – VfL Bochum, Junction Café