Wir Botschafter/innen

Mit der Saison 2017/18 beginnen wir hier mit kleinen Portraits unserer Mitglieder. Einige Vorstandsmitglieder der Bochumer Botschaft haben den Anfang gemacht, anderen folgen Schritt für Schritt. To be continued… 

DER AKTUELLE VORSTAND
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PEKO ist Journalist und Schriftsteller unter dem bürgerlichen Namen "Peter Korneffel". Er ist Spezialist für Alexander von Humboldt, Lateinamerika und Berlins Craft Bier Szene. Zum VfL fand der gebürtige Münsteraner unumkehrbar im Jahr 1979 beim erstmaligen Besuch des neuen Ruhrstadions. 2008 zog er nach Berlin, entdeckte bald die Bochumer Botschaft und ist heute Sprecher des Vorstands.
EVA, Erfolgs- und Schönwetterfan, der sonst nur Länderspiele mit deutscher Beteiligung verfolgt, ist seit ungefähr 2010 in Berlin dabei. Sie findet, dass Blau und Weiß ihr sehr gut stehen und mag auch daher den BVB nicht besonders. Schlimmster Moment bei der Bochumer Botschaft: Zu merken, dass Blau und Weiß an den anderen auch nicht übel aussehen. Schönster Moment: Jedesmal, wenn sie nicht mit Jägermeister auf ein Tor anstoßen muss.
BENNY, im Westfalenland zuhause, in Berlin seit 2003 lebend. Stellte anno 2006 sein Wohnzimmer Freunden und wildfremden Menschen zur Verfügung, um dort die Idee der Bochumer Botschaft zu auszuhecken. Er ist seit seinem 6. Lebensjahr VfL´er. Erst aktiv in der F-Jugend, musste aber einsehen, für den Verein keine echte Verstärkung zu sein, die sofort weiterhalf. Seitdem unterstützt er den VfL als Fan nur noch passiv. Als fortschrittlicher Atheist glaubt er dennoch an den VfL und hängt konservativ an den guten alten Zeiten, die er zum Glück erleben durfte.
STEFANs Hang zur Dramatik erklärt zwar ganz gut, aber nur zum Teil seine Liebe zum VFL. Nach einer Kindheit in einer Familie von Kölnfans entsagte er (verständlicherweise) lange dem Fußball. Bis zu seinem Studium. 1997. In Bochum. Der Rest ist Geschichte. Oder Drama. Seit 2005 in Berlin, wurde er erst 2014 Mitglied der Botschaft, weil er ihr nach dem Umzug ins Junction Cafe einfach nicht mehr aus dem Weg gehen konnte. Seit 2016 ist er Teil des Vorstands und seit Anfang 2017 Vater des allerjüngsten Mitglieds der Botschaft. Das arme Kind hatte keine Wahl und wird dann wahrscheinlich irgendwann aus Trotz Kölnfan…
THORSTEN, gebürtig aus Stuttgart, ist schon seit seiner Kindheit aus kaum nachzuverfolgenden Gründen VfL-Fan und wusste sich schon damals gegen die rot-weiße Übermacht aus dem Schwabenland zu verteidigen. Glücklicherweise konnte Bochum in dieser Zeit mehrere – zum Teil sehr hohe - Auswärtssiege im damaligen Neckarstadion feiern (4:0, 4:2, 2:1). Im Sommer 2014 zog es Thorsten beruflich nach Berlin; nur kurze Zeit später suchte er das erste Mal die Bochumer Botschaft im Junction Café auf. Seit knapp zwei Jahren kümmert sich „Thorti“ als aktives Vereinsmitglied des VfL und als bekennender BOKENNER um die Mitgliederverwaltung und Finanzen unseres Berliner Fanclubs und freut sich über jedes Neumitglied, damit die Bochumer Botschaft in naher Zukunft der größte Fanclub des VfL Bochum 1848 werden kann.
BOBBY wurde 1959 im brandenburgischen Seelow geboren. Mit seiner langjährigen Lebensgefährtin erfreut er sich dreier schon erwachsener Kinder. Er ist Bereichsleiter für Außen- und Grünanlagen der Rewe Group in Berlin und Brandenburg. Durch Verwandtschaft in Bochum wurde er früh zum VfL-Fan und konnte nach der Wende endlich auch Heimspiele im Westen besuchen. Im Rahmen der Aktion "Wir brauchen dich!" trat er 2015 dem Vfl-Bochum bei. Beim „Auswärtsspiel“ bei Union Berlin entdeckte er die Bochumer Botschaft: „Die Gesänge waren nicht zu überhören und die tollen Fan-Schals nicht zu übersehen!“ Seither ist er ein aktives Mitglied beim VfL und in der Botschaft in Berlin.
KARSTEN, aus der nach Förderleistung - ehemals - größten Bergbaustadt Europas. Das erste VfL-Tor, das er erleben durfte, hat noch Lothar Woelk geschossen. Ist überzeugt, wenn das Wort "unabsteigbar" nie erfunden worden wäre, spielte der VfL noch immer erste Liga.
UNSERE MITGLIEDER
SVEN, Eltern aus Bochum, aufgewachsen in Meppen. Konnte seine Jugend unbeschwert mit zwei Lieblingsclubs verleben, musste sich aber am 28. Juli 1993 erstmalig und endgültig entscheiden. Sieht den Aufstieg der Botschaft vom Kellerloch in der Bodega über das stickige Hinterzimmer in der Jägerklause ins Schaufenster des Junction Cafés als gutes Omen für den VfL.
MICHAEL kommt aus Wanne-Eickel. Damit nicht genug, hat er im Alter von 10 Jahren ein traumatisches Erlebnis, weil seine Mutter ihm verbietet das Konzert der Bravo-Beatles-Blitztournee in der Essener Grugahalle zu besuchen. Zum Trost nimmt ihn sein Onkel mit an die Castroper Straße zum VfL Bochum. Spiele in strömendem Regen gegen Fortuna Köln oder die 5:6 Niederlage gegen die Bayern festigen die Bindung zur Nummer 1 im Pott. Nach einem Auswärtsspiel bei Hertha BSC ist der Umzug in die Mauerstadt beschlossene Sache und wird nach einem Intermezzo bei der Bundeswehr 1978 realisiert. Michael arbeitet als Freelancer im Veranstaltungsgeschäft und betreibt mit WWW.FC45.DE eine Webseite zu Ehren der deutschen Fußballmusik.
LUKAS wuchs im Ruhrgebiet auf, zog 2005 nach Berlin und war seinerzeit bei der Gründung der Bochumer Botschaft dabei. Physisch. Gedanklich schon immer einen Schritt weiter. Zumindest wenn es um neue Botschafts-Hymnen oder Club-Events ging. Hat den Namen der Bochumer Botschaft über Herbert Grönemeyer ins Radio gebracht. Und über Christoph Kramer auf die Fanmeile. Daher sei ihm verziehen, dass er nach drei Niederlagen in Folge den Weg ins Junction-Café nicht mehr findet.
DIETMAR, einer der letzten frei lebenden Misimovic-Apologeten, ist der festen Überzeugung, dass es einem im sonstigen Leben schon verdammt gut gehen muss, damit man es sich leisten kann, VfL Bochum-Fan zu sein. Im Sauerland aufgewachsen, beeinflusste zunächst ein charakterloser, blonder Dribbelkünstler aus Lippstadt seine Vereinswahl. Doch in Bochum ansässig geworden, sah er schnell das Licht. Dietmar ist praktizierender Stickrothianer und lebt seit 1998 in Berlin
JAKOB kam als gebürtiger Münsteraner im Grönemeyer-Jahr 1984 nach Bochum und kickte genau wie Herbert in der Jugend erfolglos bei DJK Viktoria. Trotz eines nachhaltig beeindruckenden Krankenhausbesuchs bei Uwe Leifeld und den Toren von Stefan Kuntz kehrte er dem VfL kurzzeitig den Rücken und stand bei den Stadtderbys in der Wattenscheider Kurve. Schuld war natürlich keine Frau, sondern ihr Ex-Freund von der BO-City. Spätestens als Jakob vor 20 Jahren nach Berlin ging, entdeckte er aus der Ferne die Liebe zu seinem Heimatverein wieder. Er feierte (last minute Aufstieg 2002) und litt (nach Edus Fehltritt) zunächst alleine und war daher umso dankbarer für die Einladung in Bennys Wohnzimmer.
JÖRG kommt aus Herne und war zunächst vom Gladbacher Fohlenfieber der 70er Jahre infiziert, durfte dann aber im Schlepptau seines Vaters im Ruhrstadion mitansehen, wie Jochen Abel den Gegnern die Bude voll haute. Seitdem gibt es nur noch den VFL Bochum! Unvergesslich bleibt das 6:0 auf Schalke 1981, das vor dem Radio verfolgt wurde, weil das Parkstation wirklich nicht ging. Schönstes Erlebnis: Zaubermaus Wosz lässt sich als Hertha Spieler von seinen VFL Fans vor, während und nach dem Spiel feiern. Der verlorene Sohn kehrt heim und zaubert uns wieder ganz nach oben. Dariusz, ein ganz großer VfLer!
THEO, echter Berliner, geboren und der Bochumer Botschaft beigetreten im Jahr 2014. Zugegeben, es war der Patenonkel, der dafür sorgte, dass der junge Kreuzberger heute nicht mit der Mama vor eine gelbe Wand läuft, sondern das Haus im Winter stets mit blau-weißem Schal verlässt. Seine Spezialitäten sind der Volleyschuss mit dem starken rechten Fuß und italienische Szenen nach Sturz und Ballverlust. In seiner Kita nahe dem Junction Café ist Theo jüngst von der Elefanten- in die Bärengruppe gewechselt.
ARNDT, lebt und arbeitet im „Königreich“ von Bochum. Seit 2016 Mitglied der Bochumer Botschaft und über 40 Jahre VfL Bochum 1848 Fan. Sätze die oftmals von mit im Stadion zu hören sind:
... was mach ich eigentlich hier?
... warum legt die Frau am Grillstand eine Minute vor der Halbzeitpause noch keine Würstchen auf den Rost und warum wird nebenan nicht ein Bier angezapft? Egal, ist eben so im Ruhrstadion.
...war das wieder ein geiles Spiel von unserem VfL.
MARKUS (Swobbi), selbständig, kommt aus Recklinghausen. Seit über 10 Jahren so zu sagen mit einem Bein in Berlin zu Hause. Leider lässt das Business den großen Sprung an die Spree noch nicht zu. Die Hoffnung liegt auf 2017/2018 wie beim VfL. Seit Februar 2017 Mitglied bei der Bochumer Botschaft und unendlich Froh eine warme Ecke gefunden zu haben, die Spiele des VfL sehen zu können, wenn das Stadion mal zu weit ist. Schlimmstes Erlebnis: in der Schalke Nordkurve mitzuerleben wie der VfL verliert