SOS Bodega ***** (subjektiv)

Mitten im Herzen des öden Schwabenlandes, gleich neben der Immanuelkirche, in der schon musikalische Schwergewichte wie die Kelly Family auftraten, mithin in einer Oase der Kultur in dieser ansonsten so tristen Stadt,  findet sich ein Ort, der zum diskursiven Verweil lädt

Hier trifft der geneigte Besucher keine ‚Schweini‘ kreischenden Irgendwas-mit-Medien Macherinnen, hier, und nur hier findet man noch den unaufgeregten, der Taktik des Fußballsports zugewandten Fußballfreund, der unqualifizierte Äußerungen von SKY- wie ZDF-Reportern (Leerstellen in der Klammer sind hier mit persönlichen Erfahrungen auszufüllen) gleichsam derridaesk zu dekonstruieren weiß.

So besucht sie denn, die SOS Bodega in der Prenzlauer Allee 27, und erfreut euch an einem gestochen scharfen Bild auf einem neuen Fernseher über der Theke und auf einer im Nachmittags- und Abendbereich ebenfalls überaus begehbaren Leinwand. Zudem lädt ein wohlbeladener Grill den aufgeschlossenen Besucher zum Verzehr von allerlei Leckereien aus der gehobenen Boeuf et Porc-Cuisine.

Und für diejenigen von euch, die sich, von der Mühe des täglichen Broterwerbs zurückkehrend, erst kurz nach dem Anpfiff einfinden können, bietet dieses Eiland der menschlichen Begegnung auch noch einen wohltemperierten Keller, in dem zwar nicht die Kelly Family, aber dafür die Fans der schönsten, obgleich zur Zeit etwas mit sich selbst und ihren Möglichkeiten hadernden  Großfamile Berlins (www.bochumer-botschaft.com) schon so manches Liedlein sungen.

5 Sterne

Autor: DP

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